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System Schiene 2010

Gegen den Trend: Mehr Verkehr auf die Schiene verlagern

Nach dem Verkehrsbericht 2000 wächst der Straßengüterfernverkehr in Deutschland zwischen 1997 und 2015 um 65%. Vor allem durch die Osterweiterung wird dabei der grenzüberschreitende Güterverkehr um 91% und der Transitgüter-verkehr um 105% zunehmen. Diesem Trend muss entgegengewirkt werden. Insbesondere der Güterverkehr auf der Schiene muss in Zukunft wieder eine deutlich stärkere Rolle spielen. Das Schienennetz ist vorhanden, ausbaufähig und kann deutlich stärker durch intelligente Technik ausgelastet werden. Im Rahmen seines Forschungsprogramms "Mobilität und Verkehr", das im März 2000 veröffentlicht wurde, setzt der Bund auf Innovationen im Schienenverkehr. Die Herausforderung lautet: "Gegen den Trend: Mehr Güter auf Bahn und Schiff." Die Zielvorstellungen des Förderprogramms sollen konkret als Leitvision "Europäischer Schienengüterverkehr 2010" umgesetzt werden. Der Förderschwerpinkt wird

Ziel der Förderung ist es, den Güterverkehr auf der Schiene zu moderni-sieren. Der Verkehrsträger Schiene muss durch innovative Entwicklungen so effizient und attraktiv gemacht werden, dass bis zum Jahr 2010 der größtmögliche Teil des Zuwachses an LKW-Fernverkehr auf die Schiene verlagert werden kann. Hierzu sind auch Innovationen im Bereich des kombinierten Verkehrs und der Gleisanschlüsse nötig, um die Logistikfähigkeit des Eisenbahnsystems zu verbessern.

Der Forschungsschwerpunkt wird vom Projektträger Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen (PT MVBW) in der TÜV Rheinland Consulting GmbH, Zentralbereich Forschungsmanagement betreut.

Zwischenergebnisse zu diesem Forschungsschwerpunkt finden Sie in der Broschüre zum Statusseminar 'Bahnforschung'. Diese können Sie hier herunterladen.

Allgemeine Informationen

 

Der PT MVBW ist organisiert im PT - Netzwerk.

 



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